Dannberg 3
91093 Heßdorf
Tel. 09135 8182
Gastronomisches

Wie wir die Dinge betrachten:

Dannberg, ein kleines Örtchen … – Weshalb eigentlich hier und nicht in Erlangen (10 km), Nürnberg (25 km) oder gar München (200 km)?

Ganz einfach: Hier sind unsere Wurzeln – hier sind wir zu Hause – hier inmitten unserer Weiherlandschaften, Wälder und mit dem ständigen Wechsel der Farben von Feldern und Wiesen.

Unser Platz in der prachtvoll ländlichen Region ist eben etwas anderes als ein Ort an einer Hauptschlagader des pulsierenden Lebens. Unsere Umgebung bietet uns zahlreiche interessante Angebote an heimischen Produkten wie Rehe, Wildenten, Kälber, Spargel, Bärlauch usw.

Der Nürnberger Gemüsegroßmarkt bietet uns den besten Kontakt zu Gemüsebauern unserer Region und dient uns als Tor zur Welt der Exoten. Entdecken wir neue Produkte oder solche, die eine hohe Güte und ein besonderes Geschmackserlebnis vermuten lassen, bedienen wir uns auch der Lieferanten anderer Kontinente.

Hier ein Auszug unserer Lieferanten:
Rehe, Lämmer und Spanferkel von Günther Hertlein, Kairlindach
– Jagd Hammerbach bei Herzogenaurach und Metzger (Regionale Kleinmäster sind seine Bezugsquelle)
Lämmer von Familie Brehm, Neuenbürg (Weiden auf Wiesen in Dannberg)
Rind und Schweinefleisch von Familie Hertel, Erlangen – (Schlachtbetrieb regionaler Mäster)
Forellen und Karpfen von Familie Paulus in Neuhaus bei Adelsdorf
Zander und Waller vom Teichwirt Jürgen Wirt in Niederlindach
sowie unserem Nachbarn Christian Ort
Perlhuhn von Familie Herzog bei Markt Berolzheim
Spargel von Familie Groß in Kairlindach
Bärlauch aus der Nähe von Buttenheim
Heimische Gemüse überwiegend von Familie Höfler im Knoblauchsland
Kartoffeln von Familie Lechner in Buch bei Nürnberg
Exoten und ergänzende Gemüse von Familie Ziegler – Großmarkt Nürnberg
Kräuter von Freunden der Familie und Familie Meisel in Buch bei Nürnberg
Quitten, Zwetschgen und Äpfel von Freunden der Familie und aus dem eigenen Obstgarten
Gewürze von Familie Fuchs in Röttenbach
Diverse Mehlsorten und heimische Getreideerzeugnisse von Familie Litz – Litz Mühle Gremsdorf
Hülsenfrüchte aus der Region und aller Welt von Dipak Sapre in Pretzfeld zum Beispiel Feuerbohnen und schwarze Walnuß
Steinpilze von Sammlern aus der Familie oder der Region
Hausgemachte Gelees und Marmeladen von der Schwiegermama und Karl Völkel in Adelsdorf
Gänseblümchen von unserer Blumenwiese
Beifuß aus unseren Fluren
...

Ein harmonisches Zusammenwirken mit unserer heimischen Umgebung ist uns wichtig – auch zu Ihrem Nutzen.
 

Wer sind „wir“?

Im Jahr 2000 übernimmt Detlef Gerner, Sohn der Seniorchefin Gunda Gerner, die Leitung. Er lernte Koch und kocht mit und aus Leidenschaft. Gunda Gerner sorgt mit ihrem Service für das Wohlbefinden der Gäste, unterstützt von ihrem Lebensgefährten Fritz Keck, der Land und Leute bestens kennt. Seit 2004 setzt sich außerdem Detlefs Gattin Tanja Weller-Gerner vielseitig für die Betreuung der Gäste ein. Besonders liegen ihr hierbei der Ausbau und die Pflege des Weinkellers am Herzen.

Georg Gerner, ältester Bruder von Detlefs Vater Bernhardt Gerner, ist seit vielen Jahren die treue zusätzliche Hand im Haus. Er fungiert außerdem als Double für Johann Georg Gerner, den Gründer der Wirtschaft. Detlefs Töchter Sophie Johanna und Hanna Madeleine sind die Jüngsten im Haus.

Inzwischen ist „Gerner“ kein reiner Familienbetrieb mehr; mehrere festangestellte Mitarbeiter sind ebenfalls für Sie da.


Unsere Wurzeln

Im Jahr 1901 erwarb der ursprünglich in Großenseebach lebende Johann Georg Gerner den Brehmhof in Dannberg (es gab dort nur zwei Gehöfte). Ab 1904 begann er, Bier für Nachbarn und „Handlungsreisende“ bereitzuhalten – eine Zeit, in der man seine Schweinehälften noch mit der Schubkarre bis Bamberg fuhr, um sie dort zu verkaufen.
Die Fassade wurde mit dem Schriftzug „Wirtschaft von Johann Georg Gerner“ versehen und die Wohnstube gleich neben dem Schlafzimmer der Wirtsleute wurde zur Wirtsstube (der heutigen Alten Stube) umfunktioniert. Sonntags kochte Margarete Gerner für die Familie – und wer des Weges kam, konnte am Braten teilhaben.

Johann Georg Gerners Nachkomme Johann Gerner führte ab 1928 die Wirtschaft mit seiner Frau Anna Gerner weiter. Anna war eifrigst mit Kochen, der Aufzucht von Enten und dem Halten von Hühnern beschäftigt. Ganz nebenbei brachte sie auch noch neun Kinder zur Welt.

Bernhardt Gerner, der Jüngste, lockte mit seinem Spiel auf dem Schifferklavier viele Gäste ins Haus. Für deren Verpflegung sorgte Gunda Gerner, die junge Frau im Haus. Ab 1982, ohne ihren Mann und mit drei Kindern, waren es ihr Durchhaltevermögen und der überaus starke Einsatz von Freunden und Verwandten, welche die Wirtschaft weiterhin bestehen ließen. Im Jahr 2000 übergab sie die Wirtschaft dann an ihren Sohn Detlef Gerner.


Leitung Mitarbeiter und was sie jetzt beschäftigt
» Druckversion  » Durchblättern